Krankenversicherungen für Hund, Katze und Kaninchen - sinnvoll oder unnötig?

Hat Ihr Tier einen Unfall oder wird krank, kann die dringende Operation bzw. Behandlung bei Ihrem Tierarzt mitunter schnell teuer werden. Eine Tierkrankenversicherung schützt Sie vor diesem unplanbaren finanziellen Risiko - doch für wen lohnt sich so eine Versicherung überhaupt?
Niedrige Beiträge bezahlen Sie nur, wenn Sie ein gesundes, junges Tier so früh wie möglich versichern - egal ob Sie sich nur für eine OP-Kostenversicherung oder eine Krankenvollversicherung interessieren.
Bei der OP-Kostenversicherung werden Ihnen nur die Kosten im Rahmen einer Operation erstattet. Diese inkludieren in den meisten Fällen die Voruntersuchung vor dem Eingriff, die eigentliche Operation und Narkose sowie die Nachsorge. Die Versicherungsprämie und der damit verbundene Leistungsumfang variiert unter den Versicherungsanbietern stark, sodass man sich im Vorfeld gut überlegen sollte, welche Eingriffe man abgedeckt haben möchte und sich anschließend genau informiert, ob und in welchem Umfang die ausgewählte Versicherung diese dann im Fall der Fälle auch übernimmt. Beispielsweise haben noch immer viele Anbieter sämtliche Leistungen im Bereich der Dentalchirurgie und professionellen Zahnbehandlung ausgeschlossen. Unter den Patientenbesitzern steigt jedoch erfreulicherweise zunehmend das Bewusstsein, dass eine gesunde Maulhöhle absolut notwendig ist, um eine signifikant höhere Lebensqualität und -erwartung Ihrer Lieblinge zu erreichen.
Unsere Empfehlung: Ein Tarif mit einer Erstattung von 100% der Kosten, zum mindestens 2,0-fachen Satz der Gebührenordnung und eine freie Tierarzt- bzw. Tierklinikwahl.
Bei einer Krankenvollversicherung werden Ihnen alle medizinisch notwendigen Tierarztkosten erstattet. Angefangen von Prophylaxepräparaten, jährlichen Kontrollen, Blutuntersuchungen, Operationen, Diagnostikangeboten wie MRT und CT, Notfallbehandlungen, sowie allen erforderlichen Medikamenten - auch bei einer eventuellen Langzeit- oder Dauertherapie.
Will man für sich und sein Tier diese umfangreiche Absicherung, muss man mit ungefähr dreimal so hohen Versicherungsbeiträgen rechnen, wie für eine OP-Kostenversicherung. Der genaue Beitragssatz richtet sich neben dem Alter des Tieres, vorallem auch nach der Rasse und den damit möglicherweise verbundenen angeborenen und rassetypischen Gesundheitsrisiken. Je älter Ihr Tier bei Versicherungsabschluss ist, umso höher der Beitrag - viele Versicherungen bieten einen Vertragsabschluss für Tiere über 7 Jahren überhaupt nicht mehr an.
Eine reine OP-Kostenversicherung ist in jedem Falle sinnvoll und anzuraten, um sich wenigstens vor den sehr hohen Kosten einer Operation, schlimmstenfalls im Nacht- und Notdienst, abzusichern. Aber auch die alltäglichen Tierarztkosten werden hier in Deutschland zunehmend steigen. Zu begründen ist dies unter anderem mit der technischen und fachlichen Annäherung an den Humanstandard - zum Wohle unserer Vierbeiner! Trotz augenscheinlich hohen Versicherungspolicen ist es gleichwohl ratsam, über den Abschluss einer Tierkrankenvollversicherung nachzudenken.
Auch für uns ist es schlimm, einem Tier aufgrund unvorhersehbar hohen Tierarztkosten nicht helfen zu können - es kann für den Vierbeiner unnötiges Leid bis hin zur vermeidbaren Euthanasie bedeuten.

Eine erste Übersicht zu Versicherungsmöglichkeiten für Hunde finden Sie unter www.eisbaumtabelle.de!

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